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Wasserführende Pelletöfen: Gemütliche Ofenwärme, ohne Holz zu schleppen
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Wenn draußen die Temperaturen sinken und das Feuer leise im Ofen brennt, entstehen Wärme und ein Gefühl eines gemütlichen Zuhauses. Wasserführende Pelletöfen verbinden genau diese wohltuende Atmosphäre mit moderner, effizienter Heiztechnik. Sie nutzen die Kraft des Feuers nicht nur für den Wohnraum, sondern versorgen das ganze Haus zuverlässig mit Wärme.
















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Wie funktioniert ein wasserführender Pelletofen?
Ein wasserführender Pelletofen ist mit einem Wasserwärmetauscher – auch Wassertasche genannt – ausgestattet. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Pelletkessel gibt der wasserführende Pelletofen etwa 10% der erzeugten Wärme an den Aufstellraum ab. Die restliche Wärme wird an die zentrale Heizungsanlage oder in einen Pufferspeicher übertragen. Dieses System bietet den Vorteil, dass der Raum nicht überhitzt, wie es bei herkömmlichen Ofensystemen häufig der Fall ist.
Der Pelletofen besteht aus einem Metallgehäuse und einer durchsichtigen Tür, die das Feuer im Inneren einsehen lässt. Die Brennkammer befindet sich ebenfalls innerhalb des Kamins. Dort ist auch die Wassertasche zu finden, die einen Großteil der Wärme direkt an einen Pufferspeicher weiterleitet. Der Speicher ist an das Heizsystem gebunden und verteilt die zwischengespeicherte Wärme bedarfsgerecht im gesamten Haus. Ein solcher Pelletofen arbeitet vollautomatisch und kann über 100 Stunden ohne Eingreifen laufen. Das heißt: Häufiges Nachlegen des Brennstoffs, wie bei einem herkömmlichen Holzkamin, ist nicht notwendig.
Vorteile von Pelletöfen mit Wasserführung
Wasserführende Pelletöfen gehören zu den effektivsten und umweltfreundlichsten Heizanlagen. Insbesondere, weil Sie nicht nur das Wohnzimmer erwärmen, sondern auch die Zentralheizung unterstützen sowie Brauchwasser erwärmen. Diese Kombination schont die Umwelt und reduziert die Heizkosten. Außerdem punkten Pelletöfen mit ansprechendem Design und moderner Technik. Sie senken die Heizkosten, indem sie den Verbrauch von teurem Öl und Gas reduzieren.
Da Pellets zu 100 % aus Holzresten bestehen, handelt es sich um einen nachwachsenden Rohstoff, wodurch eine Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen erreicht wird. Zudem gelten Pelletpreise als vergleichsweise preisstabil, da sie weniger stark schwanken als Öl- oder Gaspreise. Moderne Pelletöfen mit Wassertasche erreichen Wirkungsgrade von über 90 %. Die Bedienung erfolgt komfortabel und automatisiert, da Zündung und Temperaturregelung selbstständig arbeiten und Heizzeiten programmierbar sind. Darüber hinaus werden Pelletöfen staatlich gefördert, sodass beim Umstieg auf erneuerbare Energien attraktive Prämien möglich sind. Nicht zuletzt sorgt das Flammenspiel im Inneren des Ofens für eine gemütliche Wohlfühlatmosphäre in der kalten Jahreszeit.
Für Wärme im ganzen Haus – wassergeführter Pelletofen
Damit ein wasserführender Pelletofen das gesamte Haus zuverlässig beheizen kann, arbeitet er mit mehreren Komponenten zusammen. Eine Wassertasche wird durch die Verbrennungswärme erhitzt und über Rohrleitungen mit einem Pufferspeicher verbunden, der das erwärmte Wasser aufnimmt. Ein Wärmetauscher sorgt für eine effiziente Übertragung der Wärmeenergie, während eine Umwälzpumpe den Wasserkreislauf kontinuierlich in Bewegung hält.
Bei der Auswahl des richtigen Ofens ist ein Verständnis über wasserseitige und luftseitige Leistung wichtig. Ein Beispiel: Ein wasserführender Pelletofen mit 18 kW hat einen wasserseitigen Anteil von 16 kW und einen luftseitigen Anteil von 2 kW. Das heißt: Den Großteil der Wärme empfängt die Heizungsanlage, während der Aufstellraum angenehm warm wird. Eine ideale Konstellation, wenn das Haus über eine gute Dämmung verfügt. Besonders wirksam ist, dass wasserführende Pelletöfen die erzeugte Wärme in mehreren Räumen nutzbar machen. Moderne, intelligente Steuersysteme sorgen dafür, dass sich das volle Potenzial eines wasserführenden Pellet-Kaminofens entfaltet. Bei richtigem Einsatz wird das Heizsystem zur echten Alternative gegenüber herkömmlichen Hausheizungen.
Wasserführenden Pelletofen kaufen: Welche Leistung braucht mein Haus?
Eine optimale Dimensionierung des Ofens ist wichtig, um optimale Effizienz und reichlich Komfort zu genießen. Als Faustformel gilt: Pro 10 m² Wohnfläche sind etwa 1 kW Heizleistung notwendig – gemessen an einer durchschnittlichen Dämmung und gewöhnlicher Raumhöhe. Der tatsächliche Wärmebedarf hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, darunter der Dämmstandard des Gebäudes, die Raumhöhe, die Art der Fensterverglasung sowie das eingesetzte Heizsystem. Dabei kann der wasserführende Pelletofen entweder als alleinige Heizquelle oder als unterstützendes System eingesetzt werden. Modelle mit 18 oder 24 Kilowatt Leistung eignen sich beispielsweise optimal für die Versorgung eines gesamten Hauses. Auch die Anzahl der Bewohner spielt eine Rolle, da ein höherer Warmwasserbedarf entsteht, je mehr Personen im Haushalt leben.
Ein wasserführender Pelletofen wird wie ein normaler Pelletofen angeschlossen. Allerdings verfügt das wasserführende Modell über eine Wassertasche und einen Anschluss an das Heizsystem. In Ihrem Wohngebäude müssen vor dem Einbau die entsprechenden Gegebenheiten installiert sein, ehe der Pelletofen an die Heizsysteme anschließbar ist. Ein Installateur kann die Umstände im Vorfeld prüfen und bei der Klärung Ihrer Fragen helfen.
Mögliche Fördermittel für (wasserführende) Pelletöfen
Für Pelletheizungen gibt es in Deutschland attraktive staatliche Fördermittel im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Eigentümer, die eine Pelletheizung im Gebäudebestand einbauen oder austauschen, können Zuschüsse von bis zu 30 % der förderfähigen Kosten erhalten, die über die KfW beantragt werden müssen. Zusätzlich gibt es Bonus-Zuschläge, etwa für niedrige Emissionen oder den Austausch alter Heizungen, wodurch die Gesamtförderung auf bis zu 70 % steigen kann. Auch wasserführende Pelletöfen werden gefördert, wenn sie über eine Wassertasche verfügen, die Heizwärme auch ins Heizungswasser einspeist, und bestimmte technische Mindestanforderungen erfüllen. Sowohl KfW-Zuschüsse als auch steuerliche Boni über das Finanzamt können genutzt werden, sofern die Anträge vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Die technischen Mindestanforderungen für die Förderung von Pelletöfen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude umfassen, dass der Ofen mit biogenen Festbrennstoffen betrieben wird und die aktuellen Emissionsgrenzwerte einhält. Wasserführende Pelletöfen müssen einen wesentlichen Teil der erzeugten Wärme an das Heizsystem, etwa einen Pufferspeicher, abgeben. Zudem ist ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage erforderlich. Die Effizienz- und Qualitätsanforderungen gemäß BEG-Richtlinien müssen eingehalten werden, die Installation muss durch ein Fachunternehmen erfolgen und förderfähige Kosten sowie technische Daten sind nachzuweisen. Der Förderantrag muss zwingend vor Beginn der Maßnahme gestellt werden.
Voraussetzungen für die Installation eines wasserführenden Pelletofens
Die Installation eines wasserführenden Pelletofens erfordert eine sorgfältige Planung, damit hohe Effizienz, Sicherheit und ein reibungsloser Betrieb langfristig gewährleistet sind. Neben baulichen Gegebenheiten spielen auch die Qualität der eingesetzten Komponenten und eine fachgerechte Einbindung in das bestehende Heizsystem eine zentrale Rolle. Wasserführende Pelletkamine sind heute ein wichtiger Bestandteil moderner Heiztechnik und bieten eine nachhaltige, leistungsstarke Lösung für Wohngebäude. Damit das System sein volles Potenzial entfalten kann, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, die sowohl den Aufstellort als auch die technische Infrastruktur betreffen. Ein geeigneter Schornstein ist dabei essenziell: Er muss für den Pelletbetrieb zugelassen und auf die Nennwärmeleistung des Ofens ausgelegt sein, weshalb eine frühzeitige Abstimmung mit dem zuständigen Schornsteinfeger erforderlich ist. Ebenso wichtig ist der Brandschutz am Aufstellort, da ausreichende Sicherheitsabstände zu brennbaren Materialien sowie ein geeigneter, feuerfester Untergrund zwingend einzuhalten sind. Darüber hinaus muss der Aufstellraum über ein ausreichendes Raumvolumen verfügen, das sich an der Heizleistung des Ofens orientiert. Für einen effizienten Betrieb ist zudem eine fachgerechte Systemeinbindung notwendig, bei der der Pelletofen inklusive Pufferspeicher in das bestehende Heizsystem integriert und ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wird. Ergänzend dazu bietet das System eine flexible Kombinierbarkeit, sodass sich der Pelletofen problemlos mit weiteren Wärmeerzeugern verbinden lässt.
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